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Semester: WS 2005/2006 

Fachbereich 06 - Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft

Neugriechisch

Grundstudium

Fremdsprachliche Kompetenz I

Grundkurs I

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Grundkurs, 3 SWS, ECTS: 4,5, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 15:30 - 16:15, 331
Do, 8:00 - 9:30, 350
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende ohne Vorkenntnisse bzw. mit geringen Vorkenntnissen. Leistungsnachweis: Abschlussklausur
Inhalt:
Der zweisemestrige Grundkurs (Beginn immer im Wintersemester mit Grundkurs I) dient dem Spracherwerb. Die Studierenden sollen mit Hilfe des im Unterricht verwendeten Lehrbuches mit allen Bereichen der neugriechischen Form- und Satzlehre vertraut gemacht werden. Das theoretisch Erlernte wird in Form von Lückenübungen praktisch angewendet. Die Lesestücke der einzelnen Lektionen und der Vokabelanhang sollen den erforderlichen Grundwortschatz vermitteln.
Empfohlene Literatur:
  • Ta nea hellenika gia xenus (hrsg. von der Aristoteles-Universität Thessaloniki) Thessaloniki 2005
  • Ruge, Hans. Grammatik des Neugriechischen. Köln 2001
  • Pons. Kompaktwörterbuch Neugriech.-Deutsch. Ernst Klett Verlag 2000

Übungen zum Grundkurs I

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Grundkurs, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mi, 11:30 - 13:00, 134
Inhalt:
Diese Lehrveranstaltung begleitet und ergänzt den Grundkurs I. Sie richtet sich an Studierende im ersten Semester und hat die Einübung der vier Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben zum Ziel.
Empfohlene Literatur:
  • Ta nea hellenika gia xenus (hrsg. von der Aristoteles-Universität Thessaloniki) Thessaloniki 2005
  • Ruge, Hans. Grammatik des Neugriechischen. Köln 2001
  • Pons. Kompaktwörterbuch Neugriech.-Deutsch. Ernst Klett Verlag 2000

Fremdsprachliche Kompetenz II

Festigung der Sprachkenntnisse I

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Sprachkurs, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Do, 10:00 - 11:30, 233
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende mit guten Vorkenntnissen bzw. Studierende, die den Grundkurs I und II erfolgreich abgeschlossen haben.
Leistungsnachweis: Klausur am Ende des Semesters oder mehrere kleine Tests während des Semesters.
Inhalt:
Die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse werden erweitert und vertieft. Defizite auf dem Gebiet der Grammatik sollen behoben werden. Die Wortschatz- und Grammatikkenntnisse sollen mit gezielten, in den Veranstaltungen zur Verfügung gestellten Übungen ausgebaut werden.

Sprachpraxis I

Dozentinnen/Dozenten:
Laskarina Emmanouil, Konstantina Glykioti
Angaben:
Sprachkurs, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 12:30 - 14:00, 133
Inhalt:
Als Fortsetzung der Übungen zum Grundkurs aber auch für Quereinsteiger mit Vorkenntnissen zielt diese Veranstaltung auf die Erweiterung des Wortschatzes und die Förderung der kommunikativen Kompetenz in der Fremdsprache ab. Die Studierenden sollen lernen, mündlich und schriftlich zu verschiedenen Themen Stellung zu nehmen. Als Grundlage und Diskussionsanregung dienen Texte mit landeskundlichen Inhalten und auf Video aufgezeichnete Spielszenen bzw. authentische Interviews. Zu behandelnde Themen: Bildungswesen - Wissenschaft und Technik - Tourismus - Klima und Erzeugnisse - Gesundheitswesen und Sport - Literatur- und Büchermarkt - Kunst - Umwelt - Wirtschaft - Völkerkunde - Arbeitswelt - Soziales - Freizeitgestaltung
Empfohlene Literatur:
Ste chora tu Aristotele. Ta nea hellenika hos xene glossa. Epipedo meson bzw. Epipedo prochoremenon. Thessaloniki 1996

Kulturwissenschaft I

Abriss der neugriechischen Literatur

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Vorlesung mit Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Do, 13:30 - 15:00, 376
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für Studierende im 3. Semester Leistungsnachweis: Kurzreferat und Abschlussklausur
Inhalt:
Diese Übung bietet den Studierenden einen Überblick über die verschiedenen Epochen und Gattungen der neugriechischen Literatur sowie eine allgemeine Einführung in die neugriechische Literaturwissenschaft. Um die einzelnen literarischen Perioden und Strömungen näher kennen zu lernen und ihre jeweiligen Charakteristika heraus zu arbeiten werden die wichtigsten Vertreter und ihre bedeutendsten Werke vorgestellt und auszugsweise im Unterricht gemeinsam gelesen und besprochen. Zu diesem Zweck wird ein Reader mit ausgewählten Texten aus den verschiedenen Epochen zusammengestellt und steht den Studierenden zu Beginn des Semesters zur Verfügung (Semesterapparat Glykioti).
Empfohlene Literatur:
siehe Semesterapparat von Frau Glykioti in der Bibliothek

Einführung in die neugriechische Kulturwissenschaft am Beispiel der Neugriechischen Literatur

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 1 SWS
Termine:
Mi, 13:30 - 14:15, 362
Inhalt:
Diese Übung hat praktischen Charakter und richtet sich an Studierende des Grundstudiums. Sie soll die Studierenden mit der Methode des wissenschaflichen Arbeitens vertraut machen und sie zum Verfassen von Pro- und Hauptseminararbeiten auf dem Gebiet der griechischen Kulturwissenschaft (Schwerpunkt Literatur / Landeskune) anleiten. Das Augenmerk richtet sich auf zwei Teilbereiche: a) auf das Recherchieren mithilfe "konventioneller" und "neuer Medien" , b) auf das Anfertigen von Seminararbeiten (Themenformulierung, Kozepterstellung, Terminologische Hilfestellungen).

Sprach-/Translationswissenschaft I

Nicht nur Philologie - Sprachwissenschaftliche Grundlagen und Fragestellungen der Neogräzistik, 3. Sem.

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6
Termine:
jede 2. Woche Fr, 10:00 - 11:30, 13:00 - 14:30, 351
ab 11.11.2005
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende im Grundstudium
Leistungsnachweise:
  • aktive und regelmäßige Teilnahmen
  • kleine Hausarbeit (Vorbereitung)
  • schriftliche Arbeit, die auch mündlich vorzustellen ist
Inhalt:
Die Neogräzistik als Einzelsprachwissenschaft hat keine eigene Methodik entwickelt, sondern baut in ihren linguistischen Aspekten auf den Grundlagen der allgemeinen Sprachwissenschaft auf. Lange hatte sich die neugriechische Sprachwissenschaft vor dem Hintergrund der jahrtausendealten schriftsprachlichen Tradition nahezu ausschließlich als diachronisch orientierte Nationalphilologie verstanden. Wenn auch eine modern konzipierte historische Sprachwissenschaft weiterhin ein Grundpfeiler der Neogräzistik bleibt, so ist eine Öffnung auch zu synchronischen Herangehensweisen unerlässlich; diese stellen einerseits geographisch „neue“ Bezüge her, wie etwa der außerhalb der Neogräzistik entwickelte arealtypologische Ansatz mit der Theorie vom sog. Balkansprachbund; in der neugriechischen Sprachwissenschaft selbst wiederum macht sich seit geraumer Zeit eine größere Aufgeschlossenheit gegenüber neuen thematischen Fragestellungen struktureller, sprach- und kultursoziologischer, aber auch pragmatischer Natur bemerkbar. Ziel der LV ist es, einen ersten Überblick über diese verschiedenen sprachwissenschaftlichen Grundlagen und Aufgabenstellungen der modernen Neogräzistik zu vermitteln und dabei auch konkrete Nutzanwendungen aufzuzeigen. Bezüge zu Nachbardisziplinen (z.B. Balkanologie, ferner auch etwa zu Romanistik), zu Nachbarsprachen und früheren Sprachstufen werden ebenso zur Sprache kommen wie Anregungen aus der theoretischen Sprachwissenschaft, insbes. der Komparatistik, der kontrastiven Linguistik, der Traduktologie und der vergleichenden Lexikostatistik.
Empfohlene Literatur:
siehe Semesterapparat Dr. Bornträger in der Bibliothek

Übung zur griechischen Sprachwissenschaft (Schwerpunkt: Prüfungsvorbereitung für die Vor- und Diplomprüfung)

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 15:00 - 16:30, 373
Inhalt:
Die Übung dient der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung in Sprach- und Translationswissenschaft (Vordiplom/Diplom). Hauptsächlich auf der Grundlage von schriftsprachlichen Texten werden Sprach-, Translations- und kulturwissenschaftliche Aspekte behandelt.

Übersetzen I (B/C > A)

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Neugr.-Deutsch für dt.+gr. Muttersprachler (3. Sem.)

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mi, 14:15 - 15:45, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Arbeitsbereichs Neugriechisch und Studierende des IK/D mit griechischer Muttersprache im Grundstudium
Leistungsnachweis: Übersetzungsklausur auf dem Niveau der Vorprüfung
Inhalt:
In dieser Übung sollen die Studierenden mit der Technik des Übersetzens vertraut gemacht werden. Hierfür sind einfachere Texte v.a. zu den Themen Gesellschaft und Kultur vorgesehen. Die grammatikalischen, semantischen und kulturspezifischen Probleme des zu übersetzenden Textes sollen gemeinsam aufgedeckt und Lösungsvorschläge zusammen erarbeitet weden. Dabei soll vor allem Fragen der Textsorte, der Textfunktion des Senders und Empfängers etc. nachgegangen werden. Die Studierenden sollen darüber hinaus an die unterschiedlichen Hilfs- und Arbeitsmittel herangeführt werden.

Übersetzen II (A > B)

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Deutsch-Neugr. für deutsche Muttersprachler (3. Sem.)

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mo, 9:00 - 10:30, 352
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende nach dem Grundkurs oder mit Vorkenntnissen (3.-4. Semester).
Inhalt:
Anhand von praktischen Übersetzungsübungen soll in die Technik des Übersetzens eingeführt werden und der Umgang mit den wichtigsten Hilsmitteln: Wörterbücher, Enzyklopädien, Paralleltexte etc. gelernt werden. Übersetzungen, die im Voraus zu Hause von den Studierenden angefertigt wurden, werden im Unterricht analysiert und verglichen. Gegen Ende des Semesters wird eine Klausur geschrieben. Die Besprechung der Klausur soll deutlich machen, wie Vorprüfungstexte korrigiert und bewertet werden. Themen: Alltag, kulturelles Leben, interkultureller Vergleich

Für Neugriechisch als A-Sprache

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Deutsch-Neugr. für griechische Muttersprachler (3. Sem.)

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 1 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mo, 11:00 - 11:45, 367
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des IK/Deutsch mit Vorkenntnissen (3.-4. Semester)
Inhalt:
Anhand von praktischen Übersetzungsübungen soll in die Technik des Übersetzens eingeführt werden und der Umgang mit den wichtigsten Hilfsmitteln: Wörterbücher, Enzyklopädien, Paralleltexte etc. gelernt werden. Übersetzungen, die im Voraus zu Hause von den Studierenden angefertigt wurden, werden im Unterricht analysiert und verglichen. Gegen Ende des Semesters wird eine Klausur geschrieben. Die Besprechung der Klausur soll deutlich machen, wie Vorprüfungstexte korrigiert und bewertet werden. Themen: Alltag, kulturelles Leben, interkultureller Vergleich

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Neugr.-Deutsch für dt.+gr. Muttersprachler (3. Sem.)

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mi, 14:15 - 15:45, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Arbeitsbereichs Neugriechisch und Studierende des IK/D mit griechischer Muttersprache im Grundstudium
Leistungsnachweis: Übersetzungsklausur auf dem Niveau der Vorprüfung
Inhalt:
In dieser Übung sollen die Studierenden mit der Technik des Übersetzens vertraut gemacht werden. Hierfür sind einfachere Texte v.a. zu den Themen Gesellschaft und Kultur vorgesehen. Die grammatikalischen, semantischen und kulturspezifischen Probleme des zu übersetzenden Textes sollen gemeinsam aufgedeckt und Lösungsvorschläge zusammen erarbeitet weden. Dabei soll vor allem Fragen der Textsorte, der Textfunktion des Senders und Empfängers etc. nachgegangen werden. Die Studierenden sollen darüber hinaus an die unterschiedlichen Hilfs- und Arbeitsmittel herangeführt werden.

Weitere Veranstaltungen

Einführung in die albanische Sprach- und Landeskunde

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Vorlesung, 1 SWS
Termine:
jede 2. Woche Fr, 14:30 - 15:15, 351
ab 11.11.2005
Inhalt:
Nachdem in der Nachkriegszeit der Mythos von Griechenland als „bruderlosem Volk“ durch die regionale Isolation angesichts der Konfrontation der Militärblöcke noch einmal bekräftigt schien, sind durch die Öffnung seit 1989 die alten Bezüge Griechenlands zu seinen Nachbarstaaten wieder sichtbar geworden. Sprachlich-strukturelle und teilweise auch kulturelle Gemeinsamkeiten treten wieder in den Gesichtskreis, gleichzeitig aber manifestiert sich auch politisches und soziales Konfliktpotential. Besonders „intensiv“ - wenn auch nicht unproblematisch - sind die Beziehungen zu Albanien geworden. Die massive Arbeitsemigration nach Griechenland hat dazu geführt, dass inzwischen rund 7% der Wohnbevölkerung Griechenlands albanischer Herkunft sind. Andererseits ist Griechenland einer der wichtigsten Handelspartner Albaniens geworden. Nicht zu übersehen ist außerdem die internationale Bedeutung des Albanischen als Übersetzungssprache, sei es im Zusammenhang mit der Massenemigration auch nach Mitteleuropa, sei es vor dem Hintergrund der Situation in Kosova. Die LV will eine erste - und notgedrungen rudimentäre - Orientierung über albanische Sprache und Kultur für Neogräzisten bieten; durch diesen „Blick in die nahe Ferne“ soll auch ein Beitrag geleistet werden zur besseren Wahrnehmung der regionalen Verflechtung, aber auch der durchaus existierenden Besonderheiten von griechischer Sprache und Kultur.

Tutorium

Dozent/in:
Eleftheria-Ina Sachariadis
Angaben:
Tutorium, 2 SWS
Termine:
Do, 11:30 - 13:00, 113
ab 17.11.2005

Vorbesprechung für alle neuen Studierenden

Dozentinnen/Dozenten:
Konstantina Glykioti, Laskarina Emmanouil, Doris Kinne
Angaben:
Informationsveranstaltung, 1 SWS
Termine:
Mi, 8:30 - 9:30, 113
vom 2.11.2005 bis zum 2.11.2005

Hauptstudium

Kulturwissenschaft II

Übung zur griechischen Kulturwissenschaft (Schwerpunkt: Prüfungsvorbereitung für die Diplomprüfung)

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 1 SWS
Termine:
Mi, 12:30 - 13:15, 362
Inhalt:
Diese Übung richtet sich an Studierende im Hauptstudium, die sich auf die kulturwissenschaftliche Diplomprüfung (Haupt- und Nebenfach) vorbereiten möchten. Zum einen hat die Übung das Ziel bei der selbstständigen Wahl der Prüfungsthemen aus den verschiedenen Bereichen (Landeskunde, Literatur, Geschichte) Hilfestellungen zu leisten (Themeneingrenzung, Erstellung einer Bibliographie usw.). Zum anderen bekommen die Studierenden die Möglichkeit ihre Themen in der Übung vorzustellen und können so, durch die kritischen Fragen der anderen Teilnehmern, neue Denkanstöße erhalten. Studierende mit Griechisch B-Sprache haben darüber hinaus die Gelegenheit über ihre Themen in griechischer Sprache zu referieren.

Sprach- / Translationswissenschaft II

Neugriechische Lexik und Wortfelder: Theoretische Zugänge, kulturelle Aspekte und praktische Nutzanwendung (ab 5. Sem.)

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 8
Termine:
jede 2. Woche Do, 15:00 - 16:30, 17:00 - 18:30, 376
ab 10.11.2005
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium
Leistungsnachweise:
  • aktive und regelmäßige Teilnahme
  • kleine Hausarbeit (Vorbereitung)
  • schriftliche Arbeit, die auch mündlich vorzustellen ist.
Inhalt:
Die theoretische Auseinandersetzung mit der Lexik als sprachlich-kulturellem „System“ hat ihren Ursprung in der Germanistik, in der von Trier und Weisgerber begründeten Lehre vom Wortfeld. Bei aller Problematik des von dieser postulierten Zusammenhanges zwischen Lexik und Weltbild verspricht die Wortfeldtheorie einen interessanten Zugang zu der Vergleichung von griechischem und deutschen Wortschatz. Aber auch nicht-systemische Teilaspekte wie die Etymologie, der sich in Lexik niederschlagende Sprachkontakt (Wort Im- und Export), Neologismen, semantische Kon- und Divergenzen (teilweise, aber nicht automatisch Ausdruck anderer Realien), Syntagmatik und Idiomatik verdienen eine gerade im Rahmen eines übersetzungswissenschaftlichen Studienganges eine Vertiefung, gleiches gilt erst recht für statistische Systematik (Wortfrequenzen, Wortformendistribution, aber auch Quantifizierung von fremdem und „Erbwortgut“), die sich nicht nur parallel, sondern auch kontrastiv betreiben lässt. Die praktische Konkretisierung der theoretischen Vorgaben wird u.a. der vergleichenden Erschließung von Wortfeldern im Rahmen eines Vokabulars gelten. Bei genügender Teilnehmerzahl soll indes durch lexikostatistische Kontrastierung von Original und Übersetzung (Griechisch-Deutsch und Deutsch-Griechisch) zumindest ansatzweise auch eigenständige traduktologische Forschung betrieben werden.
Empfohlene Literatur:
siehe Semesterapparat Dr. Bornträger in der Bibliothek

Übersetzerseminar für deutsche und griechische Muttersprachler

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 8
Termine:
Di, 12:30 - 14:00, 350
Voraussetzungen / Organisatorisches:
1. Bestandene Vorprüfung 2. Besuch der Vorlesung am IASPK "Einführung in die Translationswissenschaft"
Zielgruppe: Studierende griechischer Muttersprache des IK/D und Studierende des Arbeitsbereichs Neugriechisch mit Neugriechisch als B-Sprache.
Inhalt:
Im ersten Teil des Seminars werden in Form von Kurzreferaten diverse Übersetzungstheorien und auch Nachbardisziplinen des Übersetzens vorgestellt und besprochen. Daraufhin sollen die Studierenden einen von ihnen ausgesuchten Text, den sie in der Hausarbeit aus der F1 in ihre Muttersprache übersetzen werden, vorstellen, einen Übersetzungsauftrag dazu formulieren und eine übersetzungsrelevante Analyse an dem Text vornehmen. Die Seminarteilnehmer bilden dabei das Plenum für den Gedankenaustausch bei der Problemerkennung und -behandlung.
Leistungsnachweis:
1. Aktive und regelmäßige Teilnahme 2. Referat über ein Teilgebiet der Übersetzungstheorien 3. Die Anfertigung einer Übersetzung eines Textes aus der F1 in die Grundsprache und Kommentierung derselben (Referat und Hausarbeit)
Empfohlene Literatur:
  • Gross, Harro (1990): Einführung in die germanistische Linguistik. München.
  • Hönig, Hans G. (1997): Konstruktives Übersetzen. Tübingen.
  • Koller, Werner (1997): Einführung in die Übersetzungswissenschaft. Wiesbaden.
  • Kutsibites, Basiles (1994): Theoria tes Metaphrases. Athena.
  • Linke, Angelika/Nussbaumer, Markus u.a. (1996): Studienbuch Linguistik. Tübingen.
  • Mpatsalia, Phreiderike/Sella-Maze, Helene (1994): Glossologike prosengise ste theoria kai te didaktike tes metaphrases. Kerkyra.
  • Nord, Christiane (1995): Textanalyse und Übersetzen. Heidelberg.
  • Paulidu, Theodosia (1995): Epipeda glossikes analyses. Thessalonike.
  • Snell-Hornby, Mary/Hönig, Hans G. (1998): Handbuch Translation. Tübingen.
  • Stolze, Radegundis (1997): Übersetzungstheorien: Eine Einführung. Tübingen.

Übung zur griechischen Sprachwissenschaft (Schwerpunkt: Prüfungsvorbereitung für die Vor- und Diplomprüfung)

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 15:00 - 16:30, 373
Inhalt:
Die Übung dient der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung in Sprach- und Translationswissenschaft (Vordiplom/Diplom). Hauptsächlich auf der Grundlage von schriftsprachlichen Texten werden Sprach-, Translations- und kulturwissenschaftliche Aspekte behandelt.

Übersetzen III (B > A) und II (C > A)

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Neugr.-Deutsch für deutsche Muttersprachler (ab 5. Sem.)

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2
Termine:
Mi, 16:30 - 18:00, 346
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen
Leistungsnachweis: Klausur am Ende des Semesters unter Prüfungsbedingungen
Inhalt:
Diese Übung dient der Erweiterung der übersetzerischen Kompetenz. Hierfür sind schwierige Texte aus den Bereichen Internationale Organisation, Internationale Politik und aktuelles Zeitgeschehen vorgesehen. Das Augenmerk richtet sich auf die grammatische, semantische und stilistische Feinarbeit sowie auf die Erarbeitung einzelner Glossare zu den verschiedenen einzelnen Themen, die der Vorbereitung auf die Diplomprüfung dienen soll.

Übersetzen IV (Fachtexte B > A) und III (Fachtexte C > A)

Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Neugr.-Deutsch

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
Di, 17:45 - 19:15, 382
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen im Hauptstudium und Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium
Inhalt:
Pro Semester werden Texte aus einem Themenbereich vor allem aus wirtschaftstheoretischer, terminologischer, stilistischer und pragmatischer Sicht analysiert und als Übersetzungsauftrag an die Studenten vergeben. Diese Lösungsvorschläge werden dann im Unterricht diskutiert, eventuell verbessert und weitere Übersetzungsvorschläge gemacht. Anfang Januar (WS) bzw. Juni (SS) wird eine Klausur unter den gleichen Bedingungen wie in der Diplomprüfung geschrieben.

Übersetzen V (A > B)

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Deutsch-Neugr. für dt.+gr. Muttersprachler (ab 5. Sem.)

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2
Termine:
Di, 10:00 - 11:30, 362
Inhalt:
Übersetzung komplizierter Texte aus allen Bereichen mit besonderer Beücksichtigung semantischer und stilistischer Feinheiten. Auf adäquate Recherchiertechniken und -quellen soll an Hand der unterschiedlichen Themen eingegangen werden. Gegen Mitte des Semesters wird eine Klausur unter simulierten Prüfungsbedingungen (Zeit, Umfang, Hilfsmittel) geschrieben.

Übersetzen VI (Fachtexte A > B)

Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Deutsch-Neugr.

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
Mo, 14:15 - 15:45, 230
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen im Hauptstudium und Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium
Inhalt:
Pro Semester werden Ausschnitte aus Zeitungsartikeln, Büchern oder Dokumenten mit Wirtschaftsthemen vor allem aus wirtschaftstheoretischer, terminologischer, stilistischer und pragmatischer Sicht analysiert und als Übersetzungsauftrag an die Studenten vergeben. Die Lösungsvorschläge werden dann im Unterricht diskutiert, eventuell verbessert und weitere Übersetzungsvorschläge gemacht. Anfang Januar (WS) bzw. Juni (SS) wird eine Klausur unter den gleichen Bedingungen wie in der Diplomprüfung geschrieben.

Für Neugriechisch als A-Sprache

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Deutsch-Neugr. für dt.+gr. Muttersprachler (ab 5. Sem.)

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2
Termine:
Di, 10:00 - 11:30, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Alle Studierenden im Hauptstudium mit griechischer Muttersprache
Inhalt:
Übersetzung komplizierter Texte aus allen Bereichen mit besonderer Berücksichtigung semantischer und stilistischer Feinheiten. Auf adäquate Recherchiertechniken und -quellen soll an Hand der unterschiedlichen Themen eingegangen werden. Gegen Mitte des Semesters wird eine Klausur unter simulierten Prüfungsbedingungen (Zeit, Umfang, Hilfsmittel) geschrieben.

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Neugr.-Deutsch für griechische Muttersprachler (ab 5. Sem.)

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2
Termine:
Mi, 10:00 - 11:30, 377
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium
Leistungsnachweis: Klausur am Ende des Semesters unter Prüfungsbedingungen.
Inhalt:
Diese Übung dient der Erweiterung der übersetzerischen Kompetenz. Hierfür sind dieses Semester schwierige Texte aus den Bereichen Internationale Organisation, Internationale Politik und aktuelles Zeitgeschehen vorgesehen. Die Studierenden sollen üben, mit den Problemen fertig zu werden, die sich beim Übersetzen aus der Muttersprache in die Fremdsprache stellen und eigene Lösungsvorschläge entwickeln.

Übersetzerseminar für deutsche und griechische Muttersprachler

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 8
Termine:
Di, 12:30 - 14:00, 350
Voraussetzungen / Organisatorisches:
1. Bestandene Vorprüfung 2. Besuch der Vorlesung am IASPK "Einführung in die Translationswissenschaft"
Zielgruppe: Studierende griechischer Muttersprache des IK/D und Studierende des Arbeitsbereichs Neugriechisch mit Neugriechisch als B-Sprache.
Inhalt:
Im ersten Teil des Seminars werden in Form von Kurzreferaten diverse Übersetzungstheorien und auch Nachbardisziplinen des Übersetzens vorgestellt und besprochen. Daraufhin sollen die Studierenden einen von ihnen ausgesuchten Text, den sie in der Hausarbeit aus der F1 in ihre Muttersprache übersetzen werden, vorstellen, einen Übersetzungsauftrag dazu formulieren und eine übersetzungsrelevante Analyse an dem Text vornehmen. Die Seminarteilnehmer bilden dabei das Plenum für den Gedankenaustausch bei der Problemerkennung und -behandlung.
Leistungsnachweis:
1. Aktive und regelmäßige Teilnahme 2. Referat über ein Teilgebiet der Übersetzungstheorien 3. Die Anfertigung einer Übersetzung eines Textes aus der F1 in die Grundsprache und Kommentierung derselben (Referat und Hausarbeit)
Empfohlene Literatur:
  • Gross, Harro (1990): Einführung in die germanistische Linguistik. München.
  • Hönig, Hans G. (1997): Konstruktives Übersetzen. Tübingen.
  • Koller, Werner (1997): Einführung in die Übersetzungswissenschaft. Wiesbaden.
  • Kutsibites, Basiles (1994): Theoria tes Metaphrases. Athena.
  • Linke, Angelika/Nussbaumer, Markus u.a. (1996): Studienbuch Linguistik. Tübingen.
  • Mpatsalia, Phreiderike/Sella-Maze, Helene (1994): Glossologike prosengise ste theoria kai te didaktike tes metaphrases. Kerkyra.
  • Nord, Christiane (1995): Textanalyse und Übersetzen. Heidelberg.
  • Paulidu, Theodosia (1995): Epipeda glossikes analyses. Thessalonike.
  • Reiß, Katharina & Vermeer, Hans J. (1984): Grundlegung einer allgemeinen Translationstheorie
  • Reiß, Katharina (1971): Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzungskritik
  • Snell-Hornby, Mary/Hönig, Hans G. (1998): Handbuch Translation. Tübingen.
  • Stolze, Radegundis (1997): Übersetzungstheorien: Eine Einführung. Tübingen.
  • Wills, Wolfram (1996): Übersetzungsunterricht

Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Deutsch-Neugr.

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
Mo, 14:15 - 15:45, 230
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen im Hauptstudium und Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium
Inhalt:
Pro Semester werden Ausschnitte aus Zeitungsartikeln, Büchern oder Dokumenten mit Wirtschaftsthemen vor allem aus wirtschaftstheoretischer, terminologischer, stilistischer und pragmatischer Sicht analysiert und als Übersetzungsauftrag an die Studenten vergeben. Die Lösungsvorschläge werden dann im Unterricht diskutiert, eventuell verbessert und weitere Übersetzungsvorschläge gemacht. Anfang Januar (WS) bzw. Juni (SS) wird eine Klausur unter den gleichen Bedingungen wie in der Diplomprüfung geschrieben.

Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Neugr.-Deutsch

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
Di, 17:45 - 19:15, 382
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen im Hauptstudium und Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium
Inhalt:
Pro Semester werden Texte aus einem Themenbereich vor allem aus wirtschaftstheoretischer, terminologischer, stilistischer und pragmatischer Sicht analysiert und als Übersetzungsauftrag an die Studenten vergeben. Diese Lösungsvorschläge werden dann im Unterricht diskutiert, eventuell verbessert und weitere Übersetzungsvorschläge gemacht. Anfang Januar (WS) bzw. Juni (SS) wird eine Klausur unter den gleichen Bedingungen wie in der Diplomprüfung geschrieben.

Weitere Veranstaltungen

Einführung in die albanische Sprach- und Landeskunde

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Vorlesung, 1 SWS
Termine:
jede 2. Woche Fr, 14:30 - 15:15, 351
ab 11.11.2005
Inhalt:
Nachdem in der Nachkriegszeit der Mythos von Griechenland als „bruderlosem Volk“ durch die regionale Isolation angesichts der Konfrontation der Militärblöcke noch einmal bekräftigt schien, sind durch die Öffnung seit 1989 die alten Bezüge Griechenlands zu seinen Nachbarstaaten wieder sichtbar geworden. Sprachlich-strukturelle und teilweise auch kulturelle Gemeinsamkeiten treten wieder in den Gesichtskreis, gleichzeitig aber manifestiert sich auch politisches und soziales Konfliktpotential. Besonders „intensiv“ - wenn auch nicht unproblematisch - sind die Beziehungen zu Albanien geworden. Die massive Arbeitsemigration nach Griechenland hat dazu geführt, dass inzwischen rund 7% der Wohnbevölkerung Griechenlands albanischer Herkunft sind. Andererseits ist Griechenland einer der wichtigsten Handelspartner Albaniens geworden. Nicht zu übersehen ist außerdem die internationale Bedeutung des Albanischen als Übersetzungssprache, sei es im Zusammenhang mit der Massenemigration auch nach Mitteleuropa, sei es vor dem Hintergrund der Situation in Kosova. Die LV will eine erste - und notgedrungen rudimentäre - Orientierung über albanische Sprache und Kultur für Neogräzisten bieten; durch diesen „Blick in die nahe Ferne“ soll auch ein Beitrag geleistet werden zur besseren Wahrnehmung der regionalen Verflechtung, aber auch der durchaus existierenden Besonderheiten von griechischer Sprache und Kultur.

UnivIS ist ein Produkt der Config eG, Buckenhof