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Semester: SS 2006 

Fachbereich 06 - Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft

Neugriechisch

Grundstudium

Fremdsprachliche Kompetenz I

Grundkurs II

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Sprachkurs, 3 SWS, ECTS: 4,5, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mo, 15:30 - 17:00, 232
Mi, 9:00 - 9:45, 237
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende ohne Vorkenntnisse bzw. mit geringen Vorkenntnissen. Leistung: Abschlussklausur im Winter- und Sommersemester.
Inhalt:
Der zweisemestrige Grundkurs (Beginn immer im Wintersemester mit Grundkurs Neugriechisch I) dient dem Spracherwerb. Die Studierenden sollen mit Hilfe des im Unterricht verwendeten Lehrbuches mit allen Bereichen der neugriechischen Form- und Satzlehre vertraut gemacht werden. Das theoretisch Erlernte wird in Form von Lückenübungen praktisch angewendet. Die Lesestücke der einzelnen Lektionen und der Vokabelanhang sollen den erforderlichen Grundwortschatz vermitteln.
Empfohlene Literatur:
  • Ta nea hellenika gia xenus (hrsg. von der Aristoteles-Universität Thessaloniki) Thessaloniki 1998
  • Ruge, Hans. Grammatik des Neugriechischen. Köln 2001
  • Pons. Kompaktwörterbuch Neugriech.-Deutsch. Ernst Klett Verlag 2000

Übungen zum Grundkurs II

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Grundkurs, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 11:30 - 13:00, 367
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Leistungsnachweis: Abschlussklausur
Inhalt:
Diese zweisemestrige Lehrveranstaltung begleitet und ergänzt den Grundkurs. Sie richtet sich an Studierende im zweiten Semester und hat die Einübung der vier Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben zum Ziel

Fremdsprachliche Kompetenz II

Festigung der Sprachkenntnisse II

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Sprachkurs, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 12:30 - 14:00, 377
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende mit guten Vorkenntnissen bzw. Studierende, die den Grundkurs I und II erfolgreich abgeschlossen haben.
Leistungsnachweis: Klausur am Ende des Semesters oder mehrere kleine Tests während des Semesters.
Inhalt:
Die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse werden erweitert und vertieft. Defizite auf dem Gebiet der Grammatik sollen behoben werden. Die Wortschatz- und Grammatikkenntnisse sollen mit gezielten, in den Veranstaltungen zur Verfügung gestellten Übungen ausgebaut werden.

Sprachpraxis II

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Sprachkurs, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mo, 12:00 - 13:30, 384 - Hörsaal
Inhalt:
Als Fortsetzung der Übungen zum Grundkurs, aber auch für Quereinsteiger mit Vorkenntnissen zielt diese Veranstaltung auf die Erweiterung des Wortschatzes und die Förderung der kommunikativen Kompetenz in der Fremdsprache ab. Die Studierenden sollen lernen, mündlich und schriftlich zu verschiedenen Themen Stellung zu nehmen. Als Grundlage und Diskussionsanregung dienen Texte mit landeskundlichen Inhalten und auf Video aufgezeichnete authentische Interviews.
Inhalte: Bildungswesen - Wissenschaft und Technik - Tourismus, Klima und Erzeugnisse - Gesundheitswesen und Sport - Literatur- und Büchermarkt - Kunst - Umwelt - Wirtschaft, Völkerkunde - Arbeitswelt - Soziales - Freizeitgestaltung
Empfohlene Literatur:
Ste chora tu Aristotele. Ta nea hellenika hos xene glossa. Epipedo prochoremenon. Thessaloniki 1996

Kulturwissenschaft I

Identitätsdiskurs in Griechenland

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Vorlesung mit Übung, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
jede 2. Woche Fr, 10:00 - 11:30, 13:00 - 14:30, 351
ab 21.4.2006
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Leistungsnachweis: Mitarbeit und Kurzreferate
Inhalt:
Die oft kontrovers geführte Debatte über das, was die eigene nationale Identität und Bestimmung ausmacht, prägte in Griechenland stärker als in manchen anderen Gesellschaften den politischen wie kulturellen Diskurs, wobei besonders historisch-philologische Argumentationsmodelle länger als andernorts bestimmend blieben. Auch in der Gegenwart spielen historisch hergeleitete nationale Be- und Empfindlichkeiten in Griechenland eine wichtige Rolle, wie etwa die Massenmobilisierung der 90er Jahre in der Makedonienfrage gezeigt hat. Anhand der problemorientierten Lektüre von Schlüsseltexten sollen in der Übung die massgeblichen, untereinander vielfach verschränkten Komponenten und Spannungsfelder des griechischen Identitätsdiskurses beleuchtet werden. Zur Sprache kommen wird so das historische Kontinuitätsaxiom mit seiner philologischen Engführung, der Sprachenfrage und seinen demotizistischen Weiterungen und Umformungen in Gestalt der Laografia als wissenschaftlicher und der Ithografia als literarischer Spielart nationaler Selbstvergewisserung. Ein weiterer Schwerpunkt wird die problematische Selbstverortung zwischen „traditionellem“ Orient und „modernem“ Okzident sein. Stärker auf die geopolitische und demographische Ebene verweist der ausführlich zu würdigende Diskurs des griechischen Irredentismus mit seiner Grossen Idee als vager, aber realpolitisch zeitweise durchaus wirkungsmaechtiger Projektion einer neobyzantinischen Reichsidee, die in zunehmende Opposition tritt zur nationalen Emanzipation der christlichen Brudervölker und den Interessen der Grossmächte. Die konkurrierenden Spielarten des griechischen Modernisierungsdiskurses runden die Übung chronologisch ab; der Rückgriff auf die verschiedenen Deutungsansätze aus Politik- und Sozialwissenschaft (verspätete Modernisierung, kompensatorischer Nationalismus [vgl. u.a. Mouzelis] soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen und die Einordnung des griechischen Nationsdiskurses in einen grösseren Zusammenhang ermöglichen.

Neugriechische Literatur

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6
Termine:
Mi, 12:00 - 13:30, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Das Seminar ist als Proseminar geplant. Studierende, die einen Hauptseminarschein brauchen, können diesen jedoch bei entsprechendem Umfang ihrer Hausarbeit (ca. 15 Seiten) erwerben
Leistung: Mündliches Referat und schriftliche Seminararbeit (Abgabe bis Ende August). Mindestens der erste Roman sollte schon vor Beginn des Semesters von den Studierenden gelesen werden, so dass wir bereits in den ersten Stunden mit der Romananalyse beginnen können. Weitere Sekundärliteratur auch zu Petros Markaris steht zu Semesterbeginn im Seminarapparat in der Bibliothek zur Verfügung.
Inhalt:
Petros Markaris gehört mit seinen Theaterstücken, Drehbüchern, Krimalromanen und seinen Übersetzungen der Werke von Brecht und Goethe zu den erfolgreichsten Autoren in Griechenland. Durch die Übersetzung seiner Kriminalromane ins Deutsche gelang ihm in den letzten Jahren auch in Deutschland der Durchbruch (2005 Deutscher Krimipreis, 3. Platz in der Kategorie International für Live). Seine Hauptfigur, Kommissar Kostas Charitos, ist trotz einer gewissen Exzentrik, die sich insbesondere in menschenverachtenden, frauenfeindlichen und rassistischen Bemerkungen äußert, eine extrem glaubwürdige Figur. Seine Fälle sind realistisch und ein sozialkritisches Abbild der griechischen Gesellschaft, die bei Markaris stellvertretend für die heutige globalisierte Gesellschaft der großen europäischen Hauptstädte steht. Mit seiner Hauptfigur schaffte es Markaris, den griechischen Krimi nach Europa zu holen. Um diesem Erfolg Markaris’ nahe kommen zu können, werden wir uns im Rahmen des Seminars zum einen mit dem kriminalistischen Genre und seiner Ausprägung bei Petros Markaris beschäftigen (Einflüsse), zum anderen der Frage nachzugehen versuchen, warum es Markaris im Gegensatz zu vielen anderen griechischen Autoren gelungen ist, gerade in Deutschland Bekanntheit zu erlangen. Worin liegt der Schlüssel seines Erfolges? Liegt er darin, dass Markaris, wie die Kritiker meinen, „die neue griechische Literatur nach westeuropäischem Stil“ vertritt oder darin, dass er, wie er selbst sagt, zu 90 Prozent eine deutsche Kultur hat? Welche Rolle spielen die Übersetzung und der deutsche Verlag? Beide Faktoren sind für Markaris selbst jedenfalls grundlegendeVoraussetzungen, um auf dem deutschen Markt überleben zu können.
Empfohlene Literatur:
-Petros Markaris, Nychterino Deltio. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 1995.
-Hellas Channel. Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2000; Taschenbuchausgabe ebd., 2001.
-Petros Markaris, Amyna Zonis. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 1998.
-Nachtfalter. Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2001; Taschenbuchausgabe ebd., 2003.
-Petros Markaris, O Che Aftoktonise. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 2003.
-Live! Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2004; Taschenbuchausgabe ebd., 2005
-Sekundärliteratur zur Einführung: Peter Nusser, Der Kriminalroman. 3. Auflage, Stuttgart u.a. 2003, [Sammlung Metzler Band 191]

Sprach-/Translationswissenschaft I

Politisch-Juristische Lexik u. Syntagmatik u. gesellschaftskundlicher Hintergrund

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Vorlesung mit Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
jede 2. Woche Do, 15:00 - 16:30, 17:00 - 18:30, 376
ab 20.4.2006
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Leistungsnachweis: Mitarbeit und Kurzreferate
Inhalt:
Der politisch-juristische Sachbereich nimmt eine zentrale Stellung innerhalb des Aufgabenfeldes der Griechisch-Übersetzer ein, kommt doch dem naturwissenschaftlich-technischen Wortfeld bei der Herübersetzung ins Deutsche eine wesentlich geringere Bedeutung zu als bei den europäischen „Standardsprachen“. Ziel der Übung ist es, Grundlagen für eine Übersetzungstätigkeit mit dem skizzierten Themenschwerpunkt zu vermitteln. Es kann daher nicht darum gehen, bis in letzte Detail gehende Spezialkenntnisse zu eng umrissenen Teilaspekten zu erarbeiten; es gilt vielmehr, eine ausbaufähige Kompetenz in einem relativ weitgefassten Sachbereich zu schaffen. Angesichts der vielfältigen Verschränkungen von politischer und allgemein juristischen Lexik (mitsamt der zugrundeliegenden Realien) ist daher eine Berücksichtigung beider Wortfelder geboten; weiterhin wird innerhalb der politischen Lexik vor dem Hintergrund des ausgeprägten Kontinuitätsbewusstseins auch dem historischen Aspekt Rechnung zu tragen sein. Konkret erfolgt der Einstieg jeweils durch eine landes- bzw. themenkundliche Einführung, der sich dann praktische Übungen (anhand von sachlich ansprechenden Presse- und „allgemeineren“ Fachtexten) anschließen; welche dem Ausbau des entsprechenden Wortschatzes als auch der Einübung der kontext bzw. sprachspezifischen Gebrauchsmuster (Syntagmen/ Kollokationen usw.) dienen. .

Übersetzen I (B/C > A)

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Neugr.-Deutsch für dt.+gr. Muttersprachler (4. Sem.)

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mi, 14:15 - 15:45, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Arbeitsbereichs Neugriechisch und Studierende des IK/D mit griechischer Muttersprache im Grundstudium
Leistungsnachweis: Übersetzungsklausur
Inhalt:
In dieser Übung sollen die Studierenden mit der Technik des Übersetzens vertraut gemacht werden. Hierfür sind einfachere und mittelschwere Texte zu Themen der griechischen und deutschen Kultur, Politik und Gesellschaft vorgesehen. Gemeinsam sollen die grammatikalischen, semantischen und kulturspezifischen Probleme des zu übersetzenden Textes aufgedeckt und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Dabei soll vor allem Fragen der Textsorte, der Textfunktion des Senders und Empfängers etc. nachgegangen werden. Die Studierenden sollen darüber hinaus an die unterschiedlichen Hilfs- und Arbeitsmittel herangeführt werden.

Übersetzen II (A > B)

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Deutsch-Neugr. für deutsche Muttersprachler (4. Sem.)

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mi, 10:00 - 11:30, 134
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende nach dem Grundkurs oder mit Vorkenntnissen (3.-4. Semester) oder mit Vorkenntnissen in der B-Sprache Leistungsnachweis: Probeklausur
Inhalt:
Anhand von praktischen Übersetzungsübungen soll in die Technik des Übersetzens eingeführt werden und der Umgang mit den wichtigsten Hilsmitteln: Wörterbücher, Enzyklopädien, Paralleltexte etc. gelernt werden. Übersetzungen, die im Voraus zu Hause von den Studierenden angefertigt wurden, werden im Unterricht analysiert und verglichen. Gegen Ende des Semesters wird eine Klausur geschrieben. Die Besprechung der Klausur soll deutlich machen, wie Vorprüfungstexte korrigiert und bewertet werden. Themen: Alltag, kulturelles Leben, interkultureller Vergleich

Für Neugriechisch als A-Sprache

Besondere Probleme des Übersetzens Neugriechisch-Deutsch für griechische Muttersprachler

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mi, 11:30 - 13:00, 134
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Für Studierende des IK/D mit griechischer Muttersprache im Grund- und Hauptstudium
Inhalt:
In dieser Übung soll auf die spezifischen Probleme der Studierenden mit Griechisch als Muttersprache bei der Übersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche eingegangen werden. Auf der Grundlage mittelschwerer griechischer Texte, deren Übersetzungen ins Deutsche von den Studierenden vorbereitet werden, werden kontrastiv vor allem grammatikalische Probleme (Syntax, Wortarten etc.) besprochen.

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Deutsch-Neugr. griechische Muttersprachler (4. Sem.)

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mo, 11:00 - 12:30, 331
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des IK/Deutsch mit Vorkenntnissen (3.-4. Semester) Leistungsnachweis: Probeklausur
Inhalt:
Anhand von praktischen Übersetzungsübungen soll in die Technik des Übersetzens eingeführt werden und der Umgang mit den wichtigsten Hilfsmitteln: Wörterbücher, Enzyklopädien, Paralleltexte etc. gelernt werden. Übersetzungen, die im Voraus zu Hause von den Studierenden angefertigt wurden, werden im Unterricht analysiert und verglichen. Gegen Ende des Semesters wird eine Klausur geschrieben. Die Besprechung der Klausur soll deutlich machen, wie Vorprüfungstexte korrigiert und bewertet werden. Themen: Alltag, kulturelles Leben, interkultureller Vergleich

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Neugr.-Deutsch für dt.+gr. Muttersprachler (4. Sem.)

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mi, 14:15 - 15:45, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Arbeitsbereichs Neugriechisch und Studierende des IK/D mit griechischer Muttersprache im Grundstudium
Leistungsnachweis: Übersetzungsklausur
Inhalt:
In dieser Übung sollen die Studierenden mit der Technik des Übersetzens vertraut gemacht werden. Hierfür sind einfachere und mittelschwere Texte zu Themen der griechischen und deutschen Kultur, Politik und Gesellschaft vorgesehen. Gemeinsam sollen die grammatikalischen, semantischen und kulturspezifischen Probleme des zu übersetzenden Textes aufgedeckt und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Dabei soll vor allem Fragen der Textsorte, der Textfunktion des Senders und Empfängers etc. nachgegangen werden. Die Studierenden sollen darüber hinaus an die unterschiedlichen Hilfs- und Arbeitsmittel herangeführt werden.

Neugriechische Literatur

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6
Termine:
Mi, 12:00 - 13:30, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Das Seminar ist als Proseminar geplant. Studierende, die einen Hauptseminarschein brauchen, können diesen jedoch bei entsprechendem Umfang ihrer Hausarbeit (ca. 15 Seiten) erwerben.
Leistung: Mündliches Referat und schriftliche Seminararbeit (Abgabe bis Ende August). Mindestens der erste Roman sollte schon vor Beginn des Semesters von den Studierenden gelesen werden, so dass wir bereits in den ersten Stunden mit der Romananalyse beginnen können. Weitere Sekundärliteratur auch zu Petros Markaris steht zu Semesterbeginn im Seminarapparat in der Bibliothek zur Verfügung.
Inhalt:
Petros Markaris gehört mit seinen Theaterstücken, Drehbüchern, Krimalromanen und seinen Übersetzungen der Werke von Brecht und Goethe zu den erfolgreichsten Autoren in Griechenland. Durch die Übersetzung seiner Kriminalromane ins Deutsche gelang ihm in den letzten Jahren auch in Deutschland der Durchbruch (2005 Deutscher Krimipreis, 3. Platz in der Kategorie International für Live). Seine Hauptfigur, Kommissar Kostas Charitos, ist trotz einer gewissen Exzentrik, die sich insbesondere in menschenverachtenden, frauenfeindlichen und rassistischen Bemerkungen äußert, eine extrem glaubwürdige Figur. Seine Fälle sind realistisch und ein sozialkritisches Abbild der griechischen Gesellschaft, die bei Markaris stellvertretend für die heutige globalisierte Gesellschaft der großen europäischen Hauptstädte steht. Mit seiner Hauptfigur schaffte es Markaris, den griechischen Krimi nach Europa zu holen. Um diesem Erfolg Markaris’ nahe kommen zu können, werden wir uns im Rahmen des Seminars zum einen mit dem kriminalistischen Genre und seiner Ausprägung bei Petros Markaris beschäftigen (Einflüsse), zum anderen der Frage nachzugehen versuchen, warum es Markaris im Gegensatz zu vielen anderen griechischen Autoren gelungen ist, gerade in Deutschland Bekanntheit zu erlangen. Worin liegt der Schlüssel seines Erfolges? Liegt er darin, dass Markaris, wie die Kritiker meinen, „die neue griechische Literatur nach westeuropäischem Stil“ vertritt oder darin, dass er, wie er selbst sagt, zu 90 Prozent eine deutsche Kultur hat? Welche Rolle spielen die Übersetzung und der deutsche Verlag? Beide Faktoren sind für Markaris selbst jedenfalls grundlegendeVoraussetzungen, um auf dem deutschen Markt überleben zu können.
Empfohlene Literatur:
-Petros Markaris, Nychterino Deltio. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 1995.
-Hellas Channel. Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2000; Taschenbuchausgabe ebd., 2001.
-Petros Markaris, Amyna Zonis. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 1998.
-Nachtfalter. Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2001; Taschenbuchausgabe ebd., 2003.
-Petros Markaris, O Che Aftoktonise. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 2003.
-Live! Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2004; Taschenbuchausgabe ebd., 2005
-Sekundärliteratur zur Einführung: Peter Nusser, Der Kriminalroman. 3. Auflage, Stuttgart u.a. 2003, [Sammlung Metzler Band 191]

Weitere Veranstaltungen

Einführung in die albanische Sprach- und Landeskunde

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Vorlesung, 1 SWS
Termine:
jede 2. Woche Fr, 14:30 - 15:15, 351
ab 21.4.2006
Inhalt:
Nachdem in der Nachkriegszeit der Mythos von Griechenland als „bruderlosem Volk“ durch die regionale Isolation angesichts der Konfrontation der Militärblöcke noch einmal bekräftigt schien, sind durch die Öffnung seit 1989 die alten Bezüge Griechenlands zu seinen Nachbarstaaten wieder sichtbar geworden. Sprachlich-strukturelle und teilweise auch kulturelle Gemeinsamkeiten treten wieder in den Gesichtskreis, gleichzeitig aber manifestiert sich auch politisches und soziales Konfliktpotential. Besonders „intensiv“ - wenn auch nicht unproblematisch - sind die Beziehungen zu Albanien geworden. Die massive Arbeitsemigration nach Griechenland hat dazu geführt, dass inzwischen rund 7% der Wohnbevölkerung Griechenlands albanischer Herkunft sind. Andererseits ist Griechenland einer der wichtigsten Handelspartner Albaniens geworden. Nicht zu übersehen ist außerdem die internationale Bedeutung des Albanischen als Übersetzungssprache, sei es im Zusammenhang mit der Massenemigration auch nach Mitteleuropa, sei es vor dem Hintergrund der Situation in Kosova. Die LV will eine erste - und notgedrungen rudimentäre - Orientierung über albanische Sprache und Kultur für Neogräzisten bieten; durch diesen „Blick in die nahe Ferne“ soll auch ein Beitrag geleistet werden zur besseren Wahrnehmung der regionalen Verflechtung, aber auch der durchaus existierenden Besonderheiten von griechischer Sprache und Kultur.

Tutorium

Dozent/in:
Eleftheria-Ina Sachariadis
Angaben:
Tutorium, 2 SWS
Termine:
Di, 10:00 - 11:30, 367

Hauptstudium

Kulturwissenschaft II

Altgriechisch für Neogräzisten I

Dozent/in:
Hans Ruge
Angaben:
Vorlesung mit Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
jede 2. Woche Fr, 11:30 - 13:00, 351
jede 2. Woche Fr, 15:00 - 16:30, 352
ab 5.5.2006
Inhalt:
Die Vorlesung (mit Übungen) Altgriechisch für Neogräzisten I behandelt hauptsächlich die altgriechische (attische) Formenlehre. Beispiele aus einem Lesebuch für Anfänger. Kulturgeschichtliche Übersicht.

Identitätsdiskurs in Griechenland

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Vorlesung mit Übung, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
jede 2. Woche Fr, 10:00 - 11:30, 13:00 - 14:30, 351
ab 21.4.2006
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Leistungsnachweis: Mitarbeit und Kurzreferate
Inhalt:
Die oft kontrovers geführte Debatte über das, was die eigene nationale Identität und Bestimmung ausmacht, prägte in Griechenland stärker als in manchen anderen Gesellschaften den politischen wie kulturellen Diskurs, wobei besonders historisch-philologische Argumentationsmodelle länger als andernorts bestimmend blieben. Auch in der Gegenwart spielen historisch hergeleitete nationale Be- und Empfindlichkeiten in Griechenland eine wichtige Rolle, wie etwa die Massenmobilisierung der 90er Jahre in der Makedonienfrage gezeigt hat. Anhand der problemorientierten Lektüre von Schlüsseltexten sollen in der Übung die massgeblichen, untereinander vielfach verschränkten Komponenten und Spannungsfelder des griechischen Identitätsdiskurses beleuchtet werden. Zur Sprache kommen wird so das historische Kontinuitätsaxiom mit seiner philologischen Engführung, der Sprachenfrage und seinen demotizistischen Weiterungen und Umformungen in Gestalt der Laografia als wissenschaftlicher und der Ithografia als literarischer Spielart nationaler Selbstvergewisserung. Ein weiterer Schwerpunkt wird die problematische Selbstverortung zwischen „traditionellem“ Orient und „modernem“ Okzident sein. Stärker auf die geopolitische und demographische Ebene verweist der ausführlich zu würdigende Diskurs des griechischen Irredentismus mit seiner Grossen Idee als vager, aber realpolitisch zeitweise durchaus wirkungsmaechtiger Projektion einer neobyzantinischen Reichsidee, die in zunehmende Opposition tritt zur nationalen Emanzipation der christlichen Brudervölker und den Interessen der Grossmächte. Die konkurrierenden Spielarten des griechischen Modernisierungsdiskurses runden die Übung chronologisch ab; der Rückgriff auf die verschiedenen Deutungsansätze aus Politik- und Sozialwissenschaft (verspätete Modernisierung, kompensatorischer Nationalismus [vgl. u.a. Mouzelis] soll zur kritischen Auseinandersetzung anregen und die Einordnung des griechischen Nationsdiskurses in einen grösseren Zusammenhang ermöglichen.

Neugriechische Literatur

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Hauptseminar, 2 SWS, ECTS: 8
Termine:
Mi, 12:00 - 13:30, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Das Seminar ist als Proseminar geplant. Studierende, die einen Hauptseminarschein brauchen, können diesen jedoch bei entsprechendem Umfang ihrer Hausarbeit (ca. 15 Seiten) erwerben
Leistung: Mündliches Referat und schriftliche Seminararbeit (Abgabe bis Ende August).
Mindestens der erste Roman sollte schon vor Beginn des Semesters von den Studierenden gelesen werden, so dass wir bereits in den ersten Stunden mit der Romananalyse beginnen können. Weitere Sekundärliteratur auch zu Petros Markaris steht zu Semesterbeginn im Seminarapparat in der Bibliothek zur Verfügung.
Inhalt:
Petros Markaris gehört mit seinen Theaterstücken, Drehbüchern, Krimalromanen und seinen Übersetzungen der Werke von Brecht und Goethe zu den erfolgreichsten Autoren in Griechenland. Durch die Übersetzung seiner Kriminalromane ins Deutsche gelang ihm in den letzten Jahren auch in Deutschland der Durchbruch (2005 Deutscher Krimipreis, 3. Platz in der Kategorie International für Live). Seine Hauptfigur, Kommissar Kostas Charitos, ist trotz einer gewissen Exzentrik, die sich insbesondere in menschenverachtenden, frauenfeindlichen und rassistischen Bemerkungen äußert, eine extrem glaubwürdige Figur. Seine Fälle sind realistisch und ein sozialkritisches Abbild der griechischen Gesellschaft, die bei Markaris stellvertretend für die heutige globalisierte Gesellschaft der großen europäischen Hauptstädte steht. Mit seiner Hauptfigur schaffte es Markaris, den griechischen Krimi nach Europa zu holen. Um diesem Erfolg Markaris’ nahe kommen zu können, werden wir uns im Rahmen des Seminars zum einen mit dem kriminalistischen Genre und seiner Ausprägung bei Petros Markaris beschäftigen (Einflüsse), zum anderen der Frage nachzugehen versuchen, warum es Markaris im Gegensatz zu vielen anderen griechischen Autoren gelungen ist, gerade in Deutschland Bekanntheit zu erlangen. Worin liegt der Schlüssel seines Erfolges? Liegt er darin, dass Markaris, wie die Kritiker meinen, „die neue griechische Literatur nach westeuropäischem Stil“ vertritt oder darin, dass er, wie er selbst sagt, zu 90 Prozent eine deutsche Kultur hat? Welche Rolle spielen die Übersetzung und der deutsche Verlag? Beide Faktoren sind für Markaris selbst jedenfalls grundlegendeVoraussetzungen, um auf dem deutschen Markt überleben zu können.
Empfohlene Literatur:
-Petros Markaris, Nychterino Deltio. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 1995.
-Hellas Channel. Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2000; Taschenbuchausgabe ebd., 2001.
-Petros Markaris, Amyna Zonis. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 1998.
-Nachtfalter. Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2001; Taschenbuchausgabe ebd., 2003.
-Petros Markaris, O Che Aftoktonise. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 2003.
-Live! Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2004; Taschenbuchausgabe ebd., 2005
-Sekundärliteratur zur Einführung: Peter Nusser, Der Kriminalroman. 3. Auflage, Stuttgart u.a. 2003, [Sammlung Metzler Band 191]

Sprach- / Translationswissenschaft II

Politisch-Juristische Lexik u. Syntagmatik u. gesellschaftskundlicher Hintergrund

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Vorlesung mit Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
jede 2. Woche Do, 15:00 - 16:30, 376
jede 2. Woche Do, 17:00 - 18:30, 376
ab 20.4.2006
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Leistungsnachweis: Mitarbeit und Kurzreferate
Inhalt:
Der politisch-juristische Sachbereich nimmt eine zentrale Stellung innerhalb des Aufgabenfeldes der Griechisch-Übersetzer ein, kommt doch dem naturwissenschaftlich-technischen Wortfeld bei der Herübersetzung ins Deutsche eine wesentlich geringere Bedeutung zu als bei den europäischen „Standardsprachen“. Ziel der Übung ist es, Grundlagen für eine Übersetzungstätigkeit mit dem skizzierten Themenschwerpunkt zu vermitteln. Es kann daher nicht darum gehen, bis in letzte Detail gehende Spezialkenntnisse zu eng umrissenen Teilaspekten zu erarbeiten; es gilt vielmehr, eine ausbaufähige Kompetenz in einem relativ weitgefassten Sachbereich zu schaffen. Angesichts der vielfältigen Verschränkungen von politischer und allgemein juristischen Lexik (mitsamt der zugrundeliegenden Realien) ist daher eine Berücksichtigung beider Wortfelder geboten; weiterhin wird innerhalb der politischen Lexik vor dem Hintergrund des ausgeprägten Kontinuitätsbewusstseins auch dem historischen Aspekt Rechnung zu tragen sein. Konkret erfolgt der Einstieg jeweils durch eine landes- bzw. themenkundliche Einführung, der sich dann praktische Übungen (anhand von sachlich ansprechenden Presse- und „allgemeineren“ Fachtexten) anschließen; welche dem Ausbau des entsprechenden Wortschatzes als auch der Einübung der kontext bzw. sprachspezifischen Gebrauchsmuster (Syntagmen/ Kollokationen usw.) dienen.

Übersetzen III (B > A) und II (C > A)

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Neugr.-Deutsch für deutsche Muttersprachler

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 16:30 - 18:00, 367
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen
Leistungsnachweis: Klausur am Ende des Semesters unter Prüfungsbedingungen
Inhalt:
Diese Übung dient der Erweiterung der übersetzerischen Kompetenz. Hierfür sind schwierige Texte aus den Bereichen Internationale Organisation, Internationale Politik und aktuelles Zeitgeschehen vorgesehen. Das Augenmerk richtet sich auf die grammatische, semantische und stilistische Feinarbeit, sowie auf die Erarbeitung von Glossaren zu einzelnen Themen.

Stegreifübersetzungen Neugriechisch-Deutsch

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 1 SWS, ECTS: 3
Termine:
Mi, 14:00 - 14:45, 367
Inhalt:
Diese Übung soll auf die mündliche Diplomprüfung vorbereiten. Zu diesem Zweck werden unbekannte Zeitungsartikel zu aktuellen Themen stegreif übersetzt. Dabei soll geübt werden, den Ausgangstext schnell zu erfassen und flüssig in der Zielsprache wiederzugeben.
Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium mit deutscher Muttersprache.

Übersetzen IV (Fachtexte B > A) und III (Fachtexte C > A)

Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Neugr.-Deutsch

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
Mo, 17:30 - 19:00, 235
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen im Hauptstudium und Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium
Inhalt:
Pro Semester werden Texte aus einem Themenbereich vor allem aus wirtschaftstheoretischer, terminologischer, stilistischer und pragmatischer Sicht analysiert und als Übersetzungsauftrag an die Studenten vergeben. Diese Lösungsvorschläge werden dann im Unterricht diskutiert, eventuell verbessert und weitere Übersetzungsvorschläge gemacht. Anfang Januar (WS) bzw. Juni (SS) wird eine Klausur unter den gleichen Bedingungen wie in der Diplomprüfung geschrieben.

Übersetzen V (A > B)

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Deutsch-Neugr. für dt.+gr. Muttersprachler

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mo, 13:30 - 15:00, 233
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Alle Studierende im Hauptstudium mit deutscher und griechischer Muttersprache Leistungsnachweis: Probeklausur
Inhalt:
Übersetzung komplizierter Texte aus allen Bereichen mit besonderer Beücksichtigung semantischer und stilistischer Feinheiten. Auf adäquate Recherchiertechniken und -quellen soll an Hand der unterschiedlichen Themen eingegangen werden. Gegen Mitte des Semesters wird eine Klausur unter simulierten Prüfungsbedingungen (Zeit, Umfang, Hilfsmittel) geschrieben.

Übersetzen VI (Fachtexte A > B)

Terminologieverwaltung beim Übersetzen Neugr.-Dt. + Dt.-Neugr. f. dt.+griech. Muttersprachler

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Do, 13:00 - 14:30, 151
Inhalt:
In dieser Übung sollen die Studierenden an die Methoden der (elektronischen) Terminologieverwaltung als Hilfs- und Arbeitsmittel des Übersetzers herangeführt werden. Sie begleitet die Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Deutsch-Neugr. und Neugr.-Deutsch. Auf der Grundlage der in diesen Veranstaltungen erarbeiteten Texte werden gemeinsam terminologische Arbeiten (Erstellung von Glossaren etc.) durchgeführt.

Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Deutsch-Neugr.

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 13:00 - 14:30, 350
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen im Hauptstudium und Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium Leistungsnachweis: Probeklausur
Inhalt:
Pro Semester werden Ausschnitte aus Zeitungsartikeln, Büchern oder Dokumenten mit Wirtschaftsthemen vor allem aus wirtschaftstheoretischer, terminologischer, stilistischer und pragmatischer Sicht analysiert und als Übersetzungsauftrag an die Studenten vergeben. Die Lösungsvorschläge werden dann im Unterricht diskutiert, eventuell verbessert und weitere Übersetzungsvorschläge gemacht. Anfang Januar (WS) bzw. Juni (SS) wird eine Klausur unter den gleichen Bedingungen wie in der Diplomprüfung geschrieben.

Für Neugriechisch als A-Sprache

Besondere Probleme des Übersetzens Neugriechisch-Deutsch für griechische Muttersprachler

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mi, 11:30 - 13:00, 134
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Für Studierende des IK/D mit griechischer Muttersprache im Grund- und Hauptstudium
Inhalt:
In dieser Übung soll auf die spezifischen Probleme der Studierenden mit Griechisch als Muttersprache bei der Übersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche eingegangen werden. Auf der Grundlage mittelschwerer griechischer Texte, deren Übersetzungen ins Deutsche von den Studierenden vorbereitet werden, werden kontrastiv vor allem grammatikalische Probleme (Syntax, Wortarten etc.) besprochen.

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Deutsch-Neugr. für dt.+gr. Muttersprachler

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mo, 13:30 - 15:00, 233
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Alle Studierenden im Hauptstudium mit deutscher und griechischer Muttersprache Leistungsnachweis: Probeklausur
Inhalt:
Übersetzung komplizierter Texte aus allen Bereichen mit besonderer Berücksichtigung semantischer und stilistischer Feinheiten. Auf adäquate Recherchiertechniken und -quellen soll an Hand der unterschiedlichen Themen eingegangen werden. Gegen Mitte des Semesters wird eine Klausur unter simulierten Prüfungsbedingungen (Zeit, Umfang, Hilfsmittel) geschrieben.

Gemeinsprachliche Übersetzungsübungen Neugr.-Deutsch für griechische Muttersprachler

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2
Termine:
Di, 10:00 - 11:30, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium
Leistungsnachweis: Klausur am Ende des Semesters unter Prüfungsbedingungen.
Inhalt:
Diese Übung dient der Erweiterung der übersetzerischen Kompetenz. Hierfür sind dieses Semester schwierige Texte aus den Bereichen Internationale Organisation, Internationale Politik und aktuelles Zeitgeschehen vorgesehen. Die Studierenden sollen üben, mit den Problemen fertig zu werden, die sich beim Übersetzen aus der Muttersprache in die Fremdsprache stellen und eigene Lösungsvorschläge entwickeln.

Neugriechische Literatur

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Hauptseminar, 2 SWS, ECTS: 8
Termine:
Mi, 12:00 - 13:30, 362
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Das Seminar ist als Proseminar geplant. Studierende, die einen Hauptseminarschein brauchen, können diesen jedoch bei entsprechendem Umfang ihrer Hausarbeit (ca. 15 Seiten) erwerben.
Leistung: Mündliches Referat und schriftliche Seminararbeit (Abgabe bis Ende August). Mindestens der erste Roman sollte schon vor Beginn des Semesters von den Studierenden gelesen werden, so dass wir bereits in den ersten Stunden mit der Romananalyse beginnen können. Weitere Sekundärliteratur auch zu Petros Markaris steht zu Semesterbeginn im Seminarapparat in der Bibliothek zur Verfügung.
Inhalt:
Petros Markaris gehört mit seinen Theaterstücken, Drehbüchern, Krimalromanen und seinen Übersetzungen der Werke von Brecht und Goethe zu den erfolgreichsten Autoren in Griechenland. Durch die Übersetzung seiner Kriminalromane ins Deutsche gelang ihm in den letzten Jahren auch in Deutschland der Durchbruch (2005 Deutscher Krimipreis, 3. Platz in der Kategorie International für Live). Seine Hauptfigur, Kommissar Kostas Charitos, ist trotz einer gewissen Exzentrik, die sich insbesondere in menschenverachtenden, frauenfeindlichen und rassistischen Bemerkungen äußert, eine extrem glaubwürdige Figur. Seine Fälle sind realistisch und ein sozialkritisches Abbild der griechischen Gesellschaft, die bei Markaris stellvertretend für die heutige globalisierte Gesellschaft der großen europäischen Hauptstädte steht. Mit seiner Hauptfigur schaffte es Markaris, den griechischen Krimi nach Europa zu holen. Um diesem Erfolg Markaris’ nahe kommen zu können, werden wir uns im Rahmen des Seminars zum einen mit dem kriminalistischen Genre und seiner Ausprägung bei Petros Markaris beschäftigen (Einflüsse), zum anderen der Frage nachzugehen versuchen, warum es Markaris im Gegensatz zu vielen anderen griechischen Autoren gelungen ist, gerade in Deutschland Bekanntheit zu erlangen. Worin liegt der Schlüssel seines Erfolges? Liegt er darin, dass Markaris, wie die Kritiker meinen, „die neue griechische Literatur nach westeuropäischem Stil“ vertritt oder darin, dass er, wie er selbst sagt, zu 90 Prozent eine deutsche Kultur hat? Welche Rolle spielen die Übersetzung und der deutsche Verlag? Beide Faktoren sind für Markaris selbst jedenfalls grundlegendeVoraussetzungen, um auf dem deutschen Markt überleben zu können.
Empfohlene Literatur:
-Petros Markaris, Nychterino Deltio. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 1995.
-Hellas Channel. Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2000; Taschenbuchausgabe ebd., 2001.
-Petros Markaris, Amyna Zonis. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 1998.
-Nachtfalter. Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2001; Taschenbuchausgabe ebd., 2003.
-Petros Markaris, O Che Aftoktonise. Ekdoseis Gabriilidis. Athen 2003.
-Live! Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes, 2004; Taschenbuchausgabe ebd., 2005
-Sekundärliteratur zur Einführung: Peter Nusser, Der Kriminalroman. 3. Auflage, Stuttgart u.a. 2003, [Sammlung Metzler Band 191]

Terminologieverwaltung beim Übersetzen Neugr.-Dt. + Dt.-Neugr. f. dt.+griech. Muttersprachler

Dozent/in:
Doris Kinne
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Do, 13:00 - 14:30, 151
Inhalt:
In dieser Übung sollen die Studierenden an die Methoden der (elektronischen) Terminologieverwaltung als Hilfs- und Arbeitsmittel des Übersetzers herangeführt werden. Sie begleitet die Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Deutsch-Neugr. und Neugr.-Deutsch. Auf der Grundlage der in diesen Veranstaltungen erarbeiteten Texte werden gemeinsam terminologische Arbeiten (Erstellung von Glossaren etc.) durchgeführt.

Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Deutsch-Neugr.

Dozent/in:
Laskarina Emmanouil
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Di, 13:00 - 14:30, 350
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen im Hauptstudium und Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium Leistungsnachweis: Probeklausur
Inhalt:
Pro Semester werden Ausschnitte aus Zeitungsartikeln, Büchern oder Dokumenten mit Wirtschaftsthemen vor allem aus wirtschaftstheoretischer, terminologischer, stilistischer und pragmatischer Sicht analysiert und als Übersetzungsauftrag an die Studenten vergeben. Die Lösungsvorschläge werden dann im Unterricht diskutiert, eventuell verbessert und weitere Übersetzungsvorschläge gemacht. Anfang Januar (WS) bzw. Juni (SS) wird eine Klausur unter den gleichen Bedingungen wie in der Diplomprüfung geschrieben.

Übersetzungsübungen zur Fachsprache der Wirtschaft Neugr.-Deutsch

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
Mo, 17:30 - 19:00, 235
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe: Studierende des Neugriechischen im Hauptstudium und Studierende des IK/Deutsch mit griechischer Muttersprache im Hauptstudium
Inhalt:
Pro Semester werden Texte aus einem Themenbereich vor allem aus wirtschaftstheoretischer, terminologischer, stilistischer und pragmatischer Sicht analysiert und als Übersetzungsauftrag an die Studenten vergeben. Diese Lösungsvorschläge werden dann im Unterricht diskutiert, eventuell verbessert und weitere Übersetzungsvorschläge gemacht. Anfang Januar (WS) bzw. Juni (SS) wird eine Klausur unter den gleichen Bedingungen wie in der Diplomprüfung geschrieben.

Weitere Veranstaltungen

Einführung in die albanische Sprach- und Landeskunde

Dozent/in:
Ekkehard Wolfgang Bornträger
Angaben:
Vorlesung, 1 SWS
Termine:
jede 2. Woche Fr, 14:30 - 15:15, 351
ab 21.4.2006
Inhalt:
Nachdem in der Nachkriegszeit der Mythos von Griechenland als „bruderlosem Volk“ durch die regionale Isolation angesichts der Konfrontation der Militärblöcke noch einmal bekräftigt schien, sind durch die Öffnung seit 1989 die alten Bezüge Griechenlands zu seinen Nachbarstaaten wieder sichtbar geworden. Sprachlich-strukturelle und teilweise auch kulturelle Gemeinsamkeiten treten wieder in den Gesichtskreis, gleichzeitig aber manifestiert sich auch politisches und soziales Konfliktpotential. Besonders „intensiv“ - wenn auch nicht unproblematisch - sind die Beziehungen zu Albanien geworden. Die massive Arbeitsemigration nach Griechenland hat dazu geführt, dass inzwischen rund 7% der Wohnbevölkerung Griechenlands albanischer Herkunft sind. Andererseits ist Griechenland einer der wichtigsten Handelspartner Albaniens geworden. Nicht zu übersehen ist außerdem die internationale Bedeutung des Albanischen als Übersetzungssprache, sei es im Zusammenhang mit der Massenemigration auch nach Mitteleuropa, sei es vor dem Hintergrund der Situation in Kosova. Die LV will eine erste - und notgedrungen rudimentäre - Orientierung über albanische Sprache und Kultur für Neogräzisten bieten; durch diesen „Blick in die nahe Ferne“ soll auch ein Beitrag geleistet werden zur besseren Wahrnehmung der regionalen Verflechtung, aber auch der durchaus existierenden Besonderheiten von griechischer Sprache und Kultur.

Nicht eingeordnete Veranstaltungen

Sprachpraxis II

Dozent/in:
Konstantina Glykioti
Angaben:
Sprachkurs, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörer-Seminare
Termine:
Mo, 12:00 - 13:30, 384 - Hörsaal
Inhalt:
Als Fortsetzung der Übungen zum Grundkurs, aber auch für Quereinsteiger mit Vorkenntnissen zielt diese Veranstaltung auf die Erweiterung des Wortschatzes und die Förderung der kommunikativen Kompetenz in der Fremdsprache ab. Die Studierenden sollen lernen, mündlich und schriftlich zu verschiedenen Themen Stellung zu nehmen. Als Grundlage und Diskussionsanregung dienen Texte mit landeskundlichen Inhalten und auf Video aufgezeichnete authentische Interviews.
Inhalte: Bildungswesen - Wissenschaft und Technik - Tourismus, Klima und Erzeugnisse - Gesundheitswesen und Sport - Literatur- und Büchermarkt - Kunst - Umwelt - Wirtschaft, Völkerkunde - Arbeitswelt - Soziales - Freizeitgestaltung
Empfohlene Literatur:
Ste chora tu Aristotele. Ta nea hellenika hos xene glossa. Epipedo prochoremenon. Thessaloniki 1996

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